Direkt zum Hauptbereich

Rezept: Schokoladen-Snickers-Kuchen

Hallo meine Lieben,

gestern habe ich wegen einer Karamellsauce getwittert:


Offenbar sind Twitterer sehr kuchenaffin, denn prompt kam die Frage: SNICKERSKUCHEN? Wo soll ich hinkommen?

Heute habe ich ihn dann gebacken und möchte das Rezept nun mit euch teilen. Im Grunde ist der Kuchen nur ein Schokokuchen mit Erdnussbutter, Karamellcreme, Schokolade und Snickers. Also recht einfach.

Insgesamt braucht ihr folgende Zutaten:

Mehl, Zucker, Eier, Öl, Milch, Backkakao, Trinkkakao (Kaba), Eier, Backpulver, Vanillezucker, Vollmilchschokolade, Butter, Sahne, braunen Zucker, Erdnussbutter, Kuvertüre (so ein 8-Stück-Block), ein halbes Glas Erdnussbutter, 2-3 Snickers-Riegel.
 
Die Frage, die ihr euch zu allererst stellen solltet, ist: Koche ich die Karamellcreme selbst oder kaufe ich welche? Wer sie selbst kochen möchte, dem lege ich dieses Rezept ans Herz:

Karamellsauce/-creme:

250 g Sahne (oder: 200 g Sahne, 50 g Milch)
125 g brauner Zucker oder Ur-Zucker (gibts bei DM, ich hatte aber braunen Zucker)
20 g Butter

Alle Zutaten in den Mixtopf (Thermomix, oder ähnliches Gerät. Ich habe den Monsieur Cuisine Plus) geben und bei ca. 120 Grad 20-40 Minuten ohne Messbecher kochen. Zwischendurch ruhig immer mal gucken, wie die Konsistenz ist. Der einige mags flüsser, der andere eher fester. Beim Auskühlen wird die Creme aber noch fester. 

Daraus ergibt sich ca. 250 g Karamellcreme (1 normales Marmeladenglas voll). 

Natürlich könnt ihr die Karamellsauce auch normal im Topf kochen, aber immer schön rühren!

Am besten macht ihr die Sauce schon am Vortag. Oder nehmt eben gekaufte.


Schokoladenkuchen:
(Anmerkung: Meine Tassen haben die Größe eines Glühweinbechers. Okay, es IST ein Glühweinbecher. Aber das ist ideal für ein Backblech.)

1 Tasse Mehl
1 Tasse Zucker
1 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker 
4 EL Backkakao
4 EL Trinkkakao
- alle trockenen Zutaten miteinander vermischen.

1 Tasse Öl
1 Tasse Milch
3 Eier
- dazugeben und zu einem Rührteig verarbeiten.

Rührteig mach ich meist mit der normalen Bosch Küchenmaschine. Wer Thermomix o.ä. nutzt: Nur kurz die Zutaten verrühren! Wenn man zu lange rührt, geht der Kuchen nicht auf und wird matschig!

Ca. 50-80 gramm Schokolade schmelzen (ich mach das mit Gefrierbeutel im Wasserkocher) und kurz in den Rührteig unterrühren.

Den Teig auf ein Backblech streichen und im Backofen bei Ober-Unterhitze ca. 20 Minuten bei 180 Grad backen (Stäbchenprobe machen!) 

Nach der Backzeit den Kuchen gut auskühlen lassen.
 
 Jetzt gehts lohooos!

Wenn der Kuchen ausgekühlt ist, kann die Erdnussbutter drauf. Ich habe ein halbes Glas angegeben, aber eigentlich könnt ihr auch viel mehr oder weniger nehmen, ganz nach eurem persönlichen Geschmack. 

AUF die Erdnussbutter kommt dann die Karamellcreme. Da meine Creme fester geworden ist (also schon noch tropffähig, aber eher wie festerer Honig), habe ich einfach ein paar Kleckse verteilt und die dann verstrichen. Das ging ganz gut.



 Während der Kuchen bestrichen wird, kann die Schokolade schonmal schmelzen, Ich mach die immer in einen Gefrierbeutel, der mit einem Clip verschlossen ist und hänge den in den gefüllten Wasserkocher. Wasserkocher anschalten und schwupps ist dann auch die Schoki geschmolzen. Beim Rausnehmen drauf achten, dass ihr den Gefrierbeutel abtrocknet, denn wenn Wasser an die Schokolade kommt, wird sie nicht mehr fest. 

Die geschmolzene Schokolade dann auf dem Kuchen verteilen und die klein geschnittenen Snickers darauf verteilen. Die lassen sich übrigens besser schneiden, wenn sie vorher im Kühlschrank lagen.




Jetzt müsst ihr nur noch die Schokolade fest werden lassen und schon könnt ihr Euren Zuckerbedarf für die ganze Woche decken. Mit einem Stück! Super, oder? ;-)


Lassts euch schmecken!


Eure Jane


PS: Heute ist übrigens Tag des Schokoladenkuchens! Hab ich bei Dr. Oetker gelesen!



 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Alter Falter! - In Würde altern?

Hi,

ich bin Jane, 36 Jahre alt und seit über 12 Jahren stolze Besitzerin grauer Haare.

Nun gut, das mit dem Stolz sei vorerst mal dahingestellt. Wenn man mit 24 Jahren das erste graue Haar entdeckt und im gleichen Jahr in einer bekannten Parfümeriekette ein Anti-Aging Produkt empfohlen bekommt, dann ist das mit dem Stolz auf Falten und graue Haare eher so wenig angebracht.

Zugegebenermaßen hatte ich mit 24 Jahren einige Hürden zu meistern (Scheitern der 1. Ehe, alleinerziehend sein usw.), die Fältchen und graue Haare rechtfertigten, aber aber aber! Ich war doch erst 24. So!

Ich färbte also jahrelang weiter meine Haare, probierte immer wieder irgendwelche Q10-Hyaloron-Reife-Haut-Produkte aus und haderte sehr damit, dass man mir Jahr für Jahr mein (doch irgendwie bewegtes) Leben ansah.

Seit einiger Zeit aber gesellt sich zu der Haderei (gibts das Wort überhaupt?) etwas anderes: Eine gewisse Wurschtigkeit. Ich wollte erst Resignation schreiben, aber das passt nicht so richtig. Also Wursc…

Die sieht aus wie ne Lesbe!

Als ich heute so entspannt hier in meinem kleinen Büro saß und laut Musik aus vergangener Zeit hörte (also aus den 90ern ;-) ) kam wieder eine Frage auf, die mich doch recht oft beschäftigt, seit Nina eben Nina ist.


Wie „muss“ eine Lesbe aussehen? Ja, eigentlich ist diese Frage sehr reißerisch, aber aus gutem Grund. Denn die breite Masse hat einfach gewisse Vorstellungen. Schwule Männer haben immer einen Ohrring, einen exzellenten modischen Stil und einen ausgeprägt weiblichen Gang.


Lesben haben kurze Haare und tragen karierte Hemden. Dieses Thema ist also eines voller Vorurteile. Aber genau diese bekomme auch ich immer wieder ab. Es fängt schon bei den Haaren an. Vorletztes Jahr ließ ich mir meine Haare abschneiden und trug eine stylische asymetrische Frisur. Ich fing neu in meiner Firma an und zack war ich ich „die Lesbe“. Und da wusste noch niemand davon, dass ich mit einer Frau zusammen bin.


Nun bezeichne ich mich ja nicht unbedingt als lesbisch, kann aber verraten, dass ich vor Nin…

Berlin

Hier war es jetzt länger wieder ruhig. Über Twitter und Insta habt ihr aber sicher mitbekommen, dass
Nina und ich uns getrennt haben. Wie ihr euch denken könnt, waren die letzten Wochen nicht einfach, für niemanden von uns. Unsere oberste Priorität liegt natürlich bei unseren Kindern und genau deshalb haben wir uns dazu entschlossen, den bereits im
Januar geplanten Ausflug nach Berlin zur Blogfamilia zusammen als Familie zu machen.

Nun sitzen wir alle vier zusammen im Zug. Und das sogar relativ entspannt und mit sehr viel Vorfreude auf morgen.


Das WLAN im Zug war jetzt echt stabil genug für diesen Blogeintrag. Juchuh!

Liebe Grüße
Eure Jane - und vielleicht ja bis morgen.