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Oh, du fröhliche!

Heute war es soweit: die Weihnachtsdekokisten wurden vom Dachboden geholt und wir haben die Wohnung weihnachtlich dekoriert.

Aber es war anders, als die Jahre zuvor. Wir haben eigentlich einen recht routinierten Ablauf dabei, aber in diesem Jahr kommen drei Punkte zusammen, die mich kurzzeitig etwas überfordert haben:

1. Mehr Platz zum dekorieren, weil
2. die beiden Großen nicht mehr hier wohnen.
3. Wir haben vor Kurzem Deko aussortiert.

Also erstmal durchatmen und dann los. Mittlerweile sind die Kisten wieder oben auf dem Dachboden und die Deko hängt und steht.



Und doch ist da ein komisches Gefühl: Ich werde dieses Jahr den Heiligabend nicht mit allen meinen Kindern verbringen. Da die beiden Großen jetzt beim Papa wohnen, fordert er natürlich auch das Recht ein, mit ihnen Heiligabend zu verbringen. All die Jahre hat er sie immer am 1. Weihnachtsfeiertag geholt (außer ein einziges Mal, was mir ein 22-Stunden-Telefonat mit Nina einbrachte).

Natürlich machen wir das Beste draus und ich bin gewiss keine Mutter, die auf irgendwas besteht, weil "es eben immer so war". Trotzdem ist es eben komisch. Nicht nur für mich. Auch von den Kids kam ein eher durchwachsenes Feedback und gerade mein großer Sohn legt Wert auf gewisse Rituale, die es an Weihnachten bei Papa & seiner Familie eben nicht gibt. Er war anfangs entsetzt, dass er erst am 2. Weihnachtsfeiertag zu uns kommt. Er weiß aber zum Glück auch, dass ihm die Türen hier offen stehen, sollte er doch spontan schon Heiligabend bei uns sein. Das gleiche gilt natürlich für unsere Tochter. Man darf eben nicht vergessen, dass sie mit 14 und 13 Jahren in einem Alter sind, in dem sie solche Dinge auch durchaus selbst bestimmen können und auch dürfen.

In diesem Jahr sind wir übrigens 10 Jahre eine Patchworkfamilie, mit sämtlichen Höhen und Tiefen. Hallelujah!

Eure Jane

PS:
Wenn ihr wisst, wo sich meine Papier-Weihnachtsmannmütze in Wabentechnik versteckt hat, die ich im Januar im Sale gekauft habe - verratet es mir bitte. Sie wartet drauf, aufgehängt zu werden.

Kommentare

  1. Ich kann sehr gut verstehen, daß es ziemlich ungewohnt ist, wenn die großen auf Mal beim Papa wohnen und an Heiligabend nicht da sind, sieht hier nämlich ähnlich aus. Ich war im ersten Jahr völlig durch den Wind als ich Heiligabend alleine ohne meine Kinder feiern sollte, dafür waren dann die Feiertage zu denen sie zu Besuch kamen was ganz besonderes, neu spannend und ja auch anderes aber trotzdem schön. Und mit den Jahren sind so neue Rituale entstanden, welche meinen neuer Partner, meinen Ex meine Grossen Kindern und meine beiden Kleinen einander näher gebracht haben. Wünsche euch trotz der bestimmt etwas ungewohnten Atmosphäre ein richtig tolles Weihnachtsfest und genießt die Vorweihnachtszeit.
    Lieben Gruß Petra

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  2. Ich erinnere mich, dass ich in meiner Schule in meinem Zimmer lag und meiner zukünftigen Frau Tagebuch schrieb. Ich schrieb alle möglichen Notizen und Fragen und Dinge, die ich mich fragen oder fragen würde, als ich sie schließlich traf. Ich würde mich fragen, wo sie war und was sie tat und ob sie auch an mich dachte. Ich war immer so stark in meinem Herzen, eine wundervolle Frau zu finden, die mich liebt und schätzt und mich für die Person schätzt, die ich bin. Ich dachte immer daran, dass ich gleich nach dem College heiraten würde, genau wie meine Eltern, und als dieser Plan nicht funktionierte, begann ich, entmutigt zu werden. Vor kurzem hat jemand meine Frau von meinen Armen weggerissen, nur weil er spirituelle Kräfte hatte, alle Hoffnung war verloren, bevor ich auf den Hilfsarzt Prophet Laz stieß, fdem ich mich anvertraute, ich erzählte ihm meine lange Geschichte und er half mir, meine Geliebte zurückzugewinnen seine Gebete, die heute die Mutter meiner Kinder sind. Wenn Sie irgendein Liebesproblem haben, prophezeien Sie die Hilfe durch seine email prophetlaz6@gmail.com :)

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