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Home Sweet Home

Hey ihr Lieben,

Berlin ist in diesem Jahr wohl unsere Herzens-Stadt. Nicht nur, dass wir dort mittlerweile unglaublich viele Menschen kennen, die wir mögen, sondern auch weil wir in diesem Jahr recht oft dort waren.

Anfang des Jahres hätte keine von uns gedacht, dass wir Berlin in diesem Jahr so oft sehen. Wir hatten tatsächlich kurz auch mal den Gedanken "was wäre wenn....wir nach Berlin ziehen". Aber derzeit sind wir hier noch zu verwurzelt. Zumindest ich.

Nina hatte ja nun bekanntlich am 26. September ihre OP. Und ja - darüber konnte man natürlich auch wieder in der Zeitung lesen. Sowohl in der Lippischen Landeszeitung als auch im Berliner Kurier (und der Hamburger Morgenpost sowie Kölner Stadtanzeiger und andere). Warum, wieso und weshalb wir das doch alles recht öffentlich machen, haben wir schon diverse Male erklärt.

Die OP lief bei Nina echt gut, aber darüber könnt ihr ja bei ihr auf dem Blog lesen. Ich habe nun 2 Wochen lang Kinder, Job & Haushalt geschupft und passe nun auf, dass Ninchen sich schont. Wir haben sie alle wirklich sehr vermisst und trotz unseres Besuches in Berlin, hat sie sehr gefehlt. Aber zum Glück gibts ja Videotelefonie. Die hat uns wirklich weiter geholfen.

Ursprünglich sollte Nina ja schon letzten Montag entlassen werden, was aber dann auf Mittwoch verschoben wurde. Natürlich gabs noch einen kleinen dramatischen Showdown, der auch diesen Entlassungstermin ordentlich ins Wanken brachte. Aber schlussendlich konnte ich sie am Mittwoch mitnehmen. Auch wenn das erst entgültig feststand, als ich schon im Zug nach Berlin saß. Ich sag euch: die letzten 24 Stunden waren die anstrengendsten der ganzen Krankenhauszeit.

Leider hatte unser Zug nach Hause direkt noch eine Stunde Verspätung und wir sind gegen 21 Uhr zuhause gelandet. Ich hab mir extra ein paar Tage frei genommen, damit Ninchen hier nicht alleine sein muss. Ich denke, das war auch ganz gut so. Ab Montag heißt es für mich dann wieder arbeiten gehen. Aber genau für diesen Fall habe ich mir ja ein paar Tage Urlaub aufgespart.

Zuhause, in unserem Provinzstädtchen

Jetzt beginnt für uns quasi wieder ein neuer Lebensabschnitt, eine neue Eingewöhnung aneinander. Man kann das auch gar nicht so richtig beschreiben, wieviel da eigentlich dran hängt. Es ist ja nicht nur einfach mal ne OP. Es ist soviel mehr. Aber dazu werde ich vielleicht auch irgendwann mal schreiben.

Im übrigen möchte ich noch loswerden: Wann immer ihr Fragen habt, stellt sie einfach. Ich versuche sie soweit es geht zu beantworten. Solange sie nicht allzu privat werden, ich kann aber eine gewisse Neugier durchaus verstehen.

Eure Jane


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