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Es werden Posts vom November, 2016 angezeigt.

Kindheit 1988

Gerade jetzt in der Weihnachtszeit erinnern wir uns alle an unsere Kindheit zurück. Wir denken an unsere Freunde von damals, die vielleicht sogar noch heute unsere Freunde sind. Die Erinnerungen an meine Kindheit wurden neulich wieder sehr präsent, als ich Fotos suchte und plötzlich ein Kinderfoto vom mir in der Hand hielt.
Sommer 1988. Ich sitze draußen vorm Plattenbau auf dem Fußweg. Dieser ist mit Kreide voll gemalt, denn wir alle haben uns ordentlich kreativ ausgelassen. Wir – das waren im Grunde alle Kinder aus dem Block. Kleine, größere, Jungs und Mädchen. Wir lachten fröhlich und ausgelassen in die Kamera und keiner von uns hat Gedanken daran verschwendet, was noch kommt. Verklärend könnte man sagen: Eine glückliche DDR-Kindheit. Das war es zu diesem Zeitpunkt aber auch.
Meine Eltern und ich wohnten ganz oben.Ich bin übrigens heute noch der Typ Mensch, der am liebsten ganz oben wohnt. Eine Etage tiefer wohnte meine beste Freundin. Wieder darunter eine andere Freundin. Und so zog …

Wochenende in Bildern 19./20. November 2016

Hi ihr Lieben,

heute präsentiere ich euch mal wieder mein Wochenende in Bildern.Ich schaffe es nicht jedes Wochenende, aber ich hoffe zumindest, dass ich es regelmäßig hinbekomme. Es ist ja immerhin schon das zweite Mal heute ;-)

Samstag
Frühstück! - Und Nina war furchtbar stolz, dass sie die Folie vom Nutellaglas im Stück und ohne rumfummeln abbekommen hat ;-)


Kurz nach dem Frühstück ging es für Nina und den mittleren Sohn samt Gastkind ins Kino. Nicht in unser städtisches kleines, sondern ins große Kino nach Bielefeld. Natürlich mit dem Zug. Eigentlich war das erst für nächstes Wochenende geplant, weil der Sohnemann auch erst am Mittwoch Geburtstag hat - aber es kam der Elternsprechtag dazwischen. Also haben wir die Aktion kurzerhand vorverlegt.

Und ja - der Sohnemann hat nur ein Kind eingeladen. Im letzten Jahr lief der Kindergeburtstag zuhause nicht so gut, F.s Fazit war: Ich feier gern Geburtstag, aber nicht zuhause! Somit gab es in diesem Jahr eben Kino mit einem Freund.

Film ab!…

Die Sache mit dem Adventskalender

Der 1. Dezember naht mit großen Schritten. Eifrig wird vielerorts gebastelt, gewerkelt, eingekauft. So manches Mal wird schon das ganze Jahr über Kleinkram gesammelt und andere wiederum geraten in Stress. In GROßEN Stress. Denn der Adventskalender muss perfekt sein! Und nicht nur das, er muss auch perfekt befüllt sein.
Davon zumindest könnte man ausgehen, wenn man in Foren, bei Facebook und Twitter die Kommentare liest. Die Elternschaft – insbesondere die Mütter – spalten sich quasi in 3 Lager auf:
- die mit gekauften Kalendern (egal, ob Schokolade oder Spielzeug) - die mit gekauften, aber selbstbefüllten Kalendern - die mit selbstgebastelten und selbstbefüllten Kalendern.


Und dann gehts rund. Es wird gestritten, sich angezickt und niedergemacht. Denn Jede will ihre Lösung als die Beste wissen. Wobei die Tendenz durchaus dahingeht, dass gerade die Selbermach-Mamas da ein bisschen empfindlicher sind. Und das behaupte ich, als Mama, die hier in selbstgenähten Klamotten sitzt und auch sonst…

Wackelzähne - mein Baby wird groß

Am Wochenende war es soweit: Kindlein Nummer 4 verlor seinen ersten Zahn. Erst ein paar Tage zuvor hatten wir überhaupt bemerkt, dass die unteren beiden Schneidezähne wackeln. Und einer davon eben schon richtig dolle.
Natürlich ist es für jedes meiner Kinder ein großer Schritt gewesen, den ersten Zahn zu verlieren. Na gut, bei der Tochter lief das ein bisschen überraschend, denn sie sprang mit einer Kiste vom Hochbett und danach hatte sie mit zarten 4 Jahren eine schicke Zahnlücke, weil einer der oberen Schneidezähne fehlte.
Nichtsdestotrotz berührt mich der Zahnverlust vom Kleinsten doch noch ein bisschen mehr. Es hat in gewisser Weise etwas entgültiges. Er war immer mein Baby, mein kleiner Junge. Unser Nesthäkchen.
Und jetzt verliert er seine Milchzähne. Er wird ein Schulkind. Und ist für mich doch immer noch klein. Ich bin keine Glucke, die ihre Kinder überbehütet und ich genieße durchaus auch die Freiheiten mit größer werdenden Kindern. Aber etwas rührt sich in meinem Herzen, wenn …

Ich bin wie du - eine Mama!

Liebe Mutter aus dem Bus,

wir sind gestern gemeinsam Bus gefahren. Ich kam von der Arbeit und du warst mit Deinem Mann und Deinen Kindern unterwegs. Das Kleine weinte und ließ sich nur schwer beruhigen. Es zappelte und schwitzte und ihm war diese Busfahrt nicht wirklich geheuer.

Ich lächelte dich an. Und wurde von Dir leider mit sehr bösen Blicken bestraft. Das hat mich erst irritiert, aber nach einziger Zeit war mir klar, dass es für Dich mindestens genauso irritiert sein musste, von mir angelächelt zu werden.

Schließlich bist du in einem fremden Land, sprichst vermutlich unsere Sprache nicht oder nicht sonderlich gut. Du sitzt mit Deinem weinenden Kind in einem vollen Bus und dich lächelt eine wildfremde Frau an. Da hast Du Dich bestimmt auch gefragt: Was will di? Warum macht sie das? Lacht sie mich aus? Lacht sie über mein Kopftuch? Ja, solche Fragen sind Dir vermutlich durch den Kopf gegangen.

Der wahre Grund, warum ich Dich angelächelt habe ist aber ein anderer: Ich wollte Dich e…

Wochenende in Bildern 05./6.11.

Hey ihr Lieben,

heut hab ich eine kleine Premiere: Ich hab mir nämlich vorgenommen, das erste Mal beim Wochenende Bildern mitzumachen, eine Initiative, die Susanne von geborgen wachsen ins Leben gerufen hat.

 Samstag...gemütlich aufstehen, die Liebste hat mich bis 9:45 Uhr schlafen lassen! 


 Ohne Kaffee läuft nichts. Die Tassen sind neu und Nina hat sie neulich bemalt, damit sie nicht zu langweilig aussehen ;-)


Nach dem Wochenendeinkauf haben wir aus unserem Garten noch die restlichen Kürbisse geholt. Diese lagern jetzt auf unserer schrägen Fensterbank in der Küche. Deko & zeitgleich Gemüse-Lager.

Vom Nachmittag bis in den Abend hinein hatten wir lieben Besuch. Und weil ich ENDLICH mal zuhause war und auch noch stundenlang auf dem Sofa saß, haben die Jungs das gleich zum kuscheln ausgenutzt. Klar, ich bin ja unter der Woche meist arbeiten, da müssen die Kuschel-Akkus am Wochenende aufgeladen werden.



Sonntag - gleich morgens gehts raus ins Novembergrau, aber die bunten Bäume ents…

Die böse Exfrau

Ja, das bin ich. Zumindest, wenn man dem örtlichen Bürgerbüro glaubt.

Es ist so: Mein großer Sohn (13) ist nun offiziell zum Papa gezogen. Wie sich das für uns und auch mich anfühlt, darauf gehe ich in einem gesonderten Blogbeitrag ein, wenn mir mal danach ist (nur so so viel: es ist NICHT easypeasy!).

Ich war schon letzte Woche beim örtlichen Bürgerbüro, um Sohnemann umzumelden. Das ging aber total nach hinten los. Die äußerst "nette" Sachbearbeiterin pampte mich nämlich sofort nach Vortragen meines Anliegens mit folgenden Worten an: "DAS dürfen sie gar nicht! Sonst könnte ja jede Exfrau ihre Kinder sonstwohin ummelden! Das kann nur der Vater machen! (ah...der darf also), sie dürfen das auf keinen Fall. Und schon gar nicht vordatiert (ich wollte ihn zum 1.11. ummelden, offizielles Umzugsdatum).

Ich war echt baff. Immerhin hätte die Dame das auch etwas netter ausdrücken können. Natürlich hatte ich schon geahnt, dass es nicht so einfach wird, denn sowas sind wir einfach …

Herbst

Hallo meine Lieben,

neulich schrieb ich hier noch so total euphorisch, dass ich jetzt wieder mehr bloggen will. Über ernsthafte Themen, die mich und unser Familienleben so beschäftigen. Und jetzt? Jetzt schlepp ich mich mit Halsweh zur Arbeit. Angefangene Texte dümpeln als Entwurf vor sich hin. Und genäht werden weiterhin nur Malkittel. Obwohl - nee, neulich hab ich mir ne kuschelige Weste genäht. Die ich nicht anziehe. Warum auch immer, eigentlich gefällt sie mir doch.

Es ist also Herbst. Mal wieder. Und jedes Jahr im Herbst, speziell so Ende Oktober/Anfang November ruckelt es son bisschen bei mir. Innen drin. In der Seele. Es ist, als ob man beim Auto den falschen Gang eingelegt hat. Es ruckelt halt und wenn der Gang richtig drin ist, gehts auch wieder.

So ungefähr ist das bei mir. Heut morgen gehe ich also gemütlich von der Bushaltestelle zur Arbeit und raschel mit den Füßen ein bisschen durchs Laub.


Und dann sehe ich schon von weitem diesen Baum. Der Baum, der schon immer da steht…